Aktuelles
aus den Sparten

Neuer 4. Dan beim PSV
Beim diesjährigen Bundeslehrgang hat Clemens Klein die Prüfung zum 4. Dan Iaido bestanden. Herzlichen Glückwunsch!
Der Corona Situation geschuldet, war die Teilnehmerzahl mit 60 Aktiven übersichtlich. Auf die bekannten drei G- und AHA- Regeln wurde genau geachtet. Eingecheckt wurde mit der Luca App. Einige Teilnehmer hatten auch während des Lehrgangs eine Mund- und Nasenbedeckung (vorbildlich).
Leider mußte wegen der Bestimmungen Furuichi Sensei seine Teilnahme am Lehrgang absagen. Jedoch konnten das die hochgratuierten Lehrer und Übungsleiter (7. und 6. Dan) kompenzieren.
Am dritten Tag des Lehrgangs fanden die offenen Deutschen Meisterschaften statt. Die Ergebnisse lagen bei Redaktionsschluß noch nicht vor, können aber auf Wunsch nachgereicht werden. Am letzten Tag wurden noch einmal die wesentlichen Punkte des ZNKR Iai zusammengefaßt.
Im September findet ein Lehrgang unter der Leitung von Patrick Demuynck 7. Dan Iaido Kiyoshi statt. Die Ausschreibung steht auf der Homepage des SWIV.
Wir hoffen alle, daß bald wieder etwas mehr Ruhe und Normalität in unseren Sportalltag eintritt. Wir unseren Aufgaben als Verein und Trainer, nämlich Budo zu verbreiten und der Jugend eine Perspektive zu bieten, wieder nachkommen zu können.
JG
PSV Kickboxer nahmen an Coaching- und Kampfrichterseminar teil

Am 04.07.2021 fanden in Darmstadt ein Coaching- und Kampfrichterseminar unter der Leitung unseres Trainers und hessischen Kampfrichterreferent, Dennis Oberleiter, statt. Unterstützt wurde er dabei von der thüringischen Kampfrichterreferentin Maike Fischer. Am Vormittag vermittelte Dennis die Grundlagen des Regelwerks für die Tatamidisziplinen sowie des internationalen Regelwerks und klärte über Verhaltensrichtlinien für die werdenden Coaches auf. Praktische Beispiele und Kleingruppenarbeiten unterstützten den Wissenserwerb.
Dabei wurden auch die neu eingeführten Regeländerungen besprochen, welche wie folgt aussehen:
- Handbandagen mit einer Länge von 2,5-5m sind nun in allen Disziplinen erlaubt.
- In den Disziplinen Leichtkontakt und Kick Light wird ein Mehrheitsentscheid der Kampfrichter:innen benötigt, um ein Exit oder einen Regelverstoß zu bestrafen.
- Das Anzählen wird in allen Tatami-Disziplinen (Leichtkontakt, Kick Light und Point Fighting) eingeführt.
- In allen Tatami-Disziplinen kontrollieren die Seitenkampfrichter:innen die Schutzausrüstung
- Neue Benennung der Altersklassen. Für die Bestimmung des Alters gilt das Geburtsjahr der Kämpfer:innen.
- In den Altersklassen U-10 und U-13 wird das Tragen eines Face Shields in der Kategorie Point Fighting Pflicht.
- Wo auch der Kampf unterbrochen wird, muss er an derselben Stelle weitergeführt werden.
- Ein Missbrauch der Medical Time (Entscheidung darüber obliegt den Hauptkampfrichter:innen zusammen mit den Sanitäter:innen) führt zu einer offiziellen Verwarnung.
- Coaches dürfen nur in Ausnahmefällen die Matte betreten, wie z. B. schweres K.O., Beruhigen von weinenden Kindern, oder Hilfestellung bei Kommunikationsproblemen.
- Das Mindestalter für Coaches (mit Lizenz) beträgt 18 Jahre. Beisitzer:innen (ohne Lizenz) müssen mindestens 14 Jahre alt sein.
- Neues Verwarnsystem für Coaches:
- Nach zwei verbalen Verwarnungen wird der Cach disqualifiziert und muss die Matte verlassen.
- Bei Disqualifizierung des lizensierten Caches muss innerhalb von 2 Minuten ein neuer lizensierter Coach einspringen.
Im zweiten Lehrgang wurden die am Vormittag gelernten Inhalte mithilfe erfahrener Sportler:innen aus Darmstadt praktisch umgesetzt und in einer schriftlichen Prüfung abgefragt. Die Teilnehmenden beider Lehrgänge dürfen nach einer noch ausstehenden praktischen Prüfung als Kampfrichter eingesetzt werden.
Neben 26 weiteren Interessierten nahmen auch unsere Sportler Daniel Van Kruijssen und Jan Hippchen am Seminar teil und sind nun Coaches. Der Verein gratuliert den beiden und freut sich auf ihren Einsatz bei den kommenden Turnieren.
Kickboxen & Yoga - sinnvolle Ergänzung in Pandemiezeiten

Keine Zeit, keinen Platz und eigentlich ist Yoga eh öde und langweilig … Ausreden, es nicht zu tun, gibt es genug. Dabei wissen viele Kampfsportler:innen gar nicht, welche Vorteile ein zusätzliches Yoga-Workout mit sich bringt.
Unser Trainer Alex hat schon lange die Vorteile des Yogas für sich entdeckt. Er praktiziert es schon eine ganze Weile und seit Anfang des Jahres zeigt der ausgebildete Yogalehrer nun auch den Kickboxer:innen, wie Yoga Flexibilität, Stabilisation und Gleichgewicht sowie Atmung verbessert.
Du fragst Dich jetzt sicher, wie Yoga eine Ergänzung für das Kampfsporttraining sein soll. Ganz einfach … durch die verschiedenen Stände und Positionen, auch Asanas genannt, werden die Muskeln gedehnt und damit die Flexibilität verbessert. Daraus folgt, dass Kicks höher und eleganter werden.
Stabilisation und Gleichgewicht werden durch Posen geschult, bei denen man für längere Zeit auf einem Bein steht, wie z. B. dem Baum.
Die verschiedenen Asanas werden für eine lange Zeit gehalten. Dies verleiht dem kompletten Körper mehr Kraft, wodurch sich auch Ausdauer und mentale Kraft verbessern können. Und selbst die Atem- und Meditationsübungen helfen. Der Geist entspannt und man fokussiert sich auf das Wesentliche. Gerade den Fokus zu bewahren, ist unglaublich wichtig im Kampfsport und erst recht in solchen herausfordernden Zeiten..
Eine regelmäßige Yogapraxis kann also eine tolle Ergänzung zum Kickboxen sein, die Spaß bringt und auspowert.
… und auf einmal ist die regelmäßige Yogapraxis nicht mehr öde und langweilig, sondern äußerst spannend!
Namasté
Aikidoka vergessen nicht den Großmeister

Wir Aikidoka vom PSV Mainz e.V. eifern dem Tendoryu Aikido unseres Großmeisters Shimizu Kenji Sensei (8.DAN) aus Tokyo nach. Normalerweise können auch diejenigen Aikidoka, die nicht ohne weiteres nach Tokyo fliegen können, Shimizu Sensei auf diversen Lehrgängen in Mitteleuropa begegnen. Zumeist zweimal jährlich hat er in der Vergangenheit den Kontakt zu seinen Schülern mit Unterstützung seines Sohnes und seiner Frau auf diese Weise gepflegt. Das war 2020 alles ganz anders. Nach einem Lehrgang in Schopfheim in Süddeutschland Ende Februar traf unseren Trainingsbetrieb Corona mit aller Wucht. Auch japanische Großmeister hatten Reiseverbot. In jedem Land der Welt haben Aikidoka auf verschiedene Weise versucht zu überleben. In Tokyo hat man in Absprache mit deutschen DAN-Trägern sich ganz auf die Vorbereitung einer einwöchigen Sommerveranstaltung 2021 in Deutschland konzentriert. Wer sich näher informieren möchte, geht auf die Internetseite von Tendo World Aikido:
http://www.tendo-world-aikido.de
Im Januar 2021 wird auch unser Jahresbeitrag für unsere Mitgliedschaft in diesem Weltverband fällig. Alle TWA-Mitglieder werden um baldige Überweisung gebeten.
Jugendliche 14-18 Jahre |
| 12 Euro |
Erwachsene ab 18 Jahre | Kyugrade | 24 Euro |
| Dangrade | 48 Euro |
Der Mitgliedsbeitrag ist bis zum 31.Januar auf folgendes Konto zu überweisen:
NPO Tendo World Aikido
Mizuho Bank Ltd.- Filiale Düsseldorf
BLZ (Sort Code): 30020700
Kontonummer: 3116033000
IBAN No.: DE93 3002 0700 3116 0330 00
SWIFT Code: MHCBDEDD
Hinweis: Unbedingt auf der Überweisung die Mitgliedsnummer erwähnen!!! Ihr findet diese Nummer in Eurem TWA-Ausweis.
In Coronazeiten sind wir alle sehr betrübt in Gedanken an nicht stattfindende Trainingstage. Aber im Januar des Neuen Jahres werden die Gutwilligen unserer Aikidoka aufgerichtet mit Rund-Mails von Norbert Fischer, worin in allmählichen Steigerungen Anleitungen zum häuslichen Training, gegebenenfalls zum Solotraining an der frischen Luft, gegeben werden. Aktuell geht es um Wiederholungen zum Gebrauch des BOKKEN, dem traditionellen japanischen Holzschwert. Weil Aikido aus historischen Waffentechniken entwickelt worden war, beschäftigen wir uns immer wieder mit den Ursprüngen zum besseren Verständnis des heutigen Aikido. Wir alle hoffen darauf wie im letzten Jahr, dass nach dem Lock Down im ersten Schritt Freiluftaikido genehmigt wird. Beim Waffentraining sind auf natürliche Weise die aus hygienischer Sicht nötigen Mindestabstände gewahrt. Und dann als Belohnung für unser Ausharren über Monate sollte dann wieder Kontaktsport möglich sein. Seriöserweise kann derzeit niemand ein Datum benennen.
Norbert Fischer
Kickboxer:innen des PSV blicken auf das Jahr 2020 zurück

Trotz einiger coronabedingten Einschränkungen können die Kickboxer:innen des PSV auf ein positives Jahr zurückblicken.
Februar:
Die ersten und gleichzeitig letzten Turniere des Jahres finden statt. Dennis und Steffi nahmen in ihrer Funktion als Kampfrichter:innen bei den Top Ten Open in Lünen und dem Bayernpokal in Coburg teil.
März:
Die Sportstätten müssen schließen und das Training kann nicht mehr in gewohnter Form stattfinden. In diesem Zusammenhang wurde das Projekt #kickboxingagainstcorona ins Leben gerufen. Ausfallende Trainingseinheiten werden durch Videos, Bilder und ausführliche Erklärungen ersetzt. Über die Woche verteilt werden vielfältige Übungen online zum Mit- und Nachmachen zur Verfügung gestellt. Die Angebote bieten allen Daheimgebliebenen einen strukturierten Rahmen und lenken von den besonderen Umständen ab.
April:
Der 6. April bezeichnet den internationalen Tag des Sports für Entwicklung und Frieden und wie auch schon in den vergangenen Jahren rief der internationale Kickboxverband, WAKO, zu einem Symbol des globalen Zusammenhalts auf; dieses Jahr jedoch in digitaler Form.
Fairness, Zusammenhalt und Respekt sind Werte, die in der WAKO, aber auch bei den Kickboxer:innen des PSV großgeschrieben werden und wir freuen uns daher über die große Unterstützung des Projekts durch unser Team.
Auch die normalerweise regelmäßigen stattfindenden Lehrgänge und Seminare der WAKO finden mittlerweile online statt. Sechs unserer Kickboxer:innen nehmen im April am Kampfrichter- und Coachingseminar unter der Leitung von Dennis teil.
Juni:
Nach langer Wartezeit ist es nun wieder erlaubt, unter den entsprechenden Hygienebestimmungen auf dem Polizeigelände zu trainieren. Das Konzept der Kickboxsparte wird umstrukturiert und angepasst, um alle Sportler:innen bestens zu fördern und auf ihre individuellen Bedürfnisse einzugehen.
August:
Unsere Trainer:innen Dennis und Katrin nehmen an einem spezifischen Erste-Hilfe-Kurs für Sport und Outdoor teil.
Ein besonderes Highlight im Sommer ist das Point Fighting Seminar mit dem mehrfachen Welt- und Europameister Erdogan Celik. Mehr als 20 Jugendliche und Erwachsene nehmen an dem Training teil und lernen den Stil nochmal von einer ganz anderen Seite kennen.
September:
Ende des Monats findet das nunmehr dritte Kampfrichter- und Coachingseminar unter der Leitung von Dennis statt. Sechs weitere Kickboxer:innen des PSV nehmen an dem mehrstündigen Lehrgang teil und dürfen bei den nächsten Turnieren als Coaches agieren.
Dezember:
Seit den Herbstmonaten ist kein Präsenztraining mehr möglich und #kickboxingagaingstcorona startet in die zweite Runde.
Als abschließendes Highlight des Jahres findet Anfang Dezember noch ein weiteres Seminar für alle Kampfrichter:innen aus Hessen und NRW unter der Leitung von Dennis sowie Yasmin Yalcin-Alqanoo (Kampfrichterreferentin NRW) statt.
Wir danken unseren Trainer:innen, die trotz der besonderen Umstände in diesem Jahr großartige Leistungen erbracht haben und stets top Trainingseinheiten realisieren konnten, sowie allen Sportler:innen für ihre rege Teilnahme an den Onlinetrainings und Challenges.
DKV-Online-Training beispiellos!
Deutscher Karate Verband schreibt Online-Geschichte.


4700 Registrierungen zur Trainingsteilnahme!
Der Verband bot und bietet Online-Training mit dem Bundestrainer und seiner Assistenz, dem Sportdirektor sowie dem Bundesjugendtrainer für Kumite.
Am 12.12. und 18.12. absolvierten fast 2000 Karateka ein Online-Training mit BT Karamitsos in 2 Einheiten je 60 Minuten. Unterstützt wurde er durch Christine Henrich (Kata-Weltmeisterin Team 2014).
Am 19.12. trainierte Sportdirektor Christian Grüner ebenfalls fast 1000 Teilnehmer online mit seiner Assistentin Ili.
Alle drei Einheiten zeichneten sich durch ein abwechslungsreiches Kihon-Training für Kata und Kumite aus und zielten ab auf die Beweglichkeit von Hüfte und Gelenken, Kondition und Koordination sowie Schnelligkeit, sichere Balance und Stabilität.
Bei BT Karamitsos gab es zum Abschluss noch eine Kata-Kombination von Heian Shodan bis Heian Godan – übrigens alles auf 4 qm oder weniger Platzbedarf zu leisten .
Christian Grüner beendete seine Einheit mit kleinen Power-Konditions-Kombinationen – bei ihm brauchte man schon eher fast 9 qm Platzbedarf.
Eine super Idee des DKV, bei dem auch ein paar PSV-Karateka ihre derzeitige Fitness testen konnten.
Im neuen Jahr geht es weiter, wobei schon eine Trainingseinheit bereits ausgebucht ist.
Wenn ihr mehr erfahren wollt – schaut mal hier (externer Link).
KARATE - Nikolaus-Marathon

Der Nikolaus hat am Samstag die Karate-Kids besucht.
Es sollte sich für Peter als ein Marathon herausstellen. Etwa 50 Weckmänner mussten verteilt werden. Nikolaus Peter und sein "Knecht" besuchten ab 10 Uhr die Kinder der Karate-Abteilung und bereiteten eine tolle Überraschung.
Denn außer den Weckmännern erhielten die Kinder noch ein Ausstechförmchen für das Weihnachtsgebäck - Karate-Figuren in Oi-Tsuki- oder Yoko-Geri-Form.
Bis alle Kids in Mainz und Umgebung die süße Ware in den Fäusten halten konnten verging darüber der Tag.
Nikolaus Peter und sein "Knecht" kehrten in später Abendstunde mit ihrem "Renntier" in den Stall zurück mit der Erkenntnis, dass ein Nikolaus jedes Jahr einen sehr anstrengenden Tag haben muss.
Jahresabschluss für Kampfrichter*innen aus Hessen und NRW


Unter der Leitung von Dennis Oberleiter (Kampfrichterreferent Hessen) und Yasmin Yalcin-Alqanoo (Kampfrichterreferentin NRW) fand am 05.12.2020 das Jahresabschlussseminar für Kampfrichter*innen aus Hessen und NRW statt.
In dem mehr als dreistündigen Zoommeeting mit rund 20 Teilnehmenden wurden die wenigen Turniere des vergangenen Jahres reflektiert und über die Updates des internationalen Regelwerks gesprochen.
Daneben blieb auch viel Raum für Lob und Kritik sowie ein Ausblick auf das kommende Jahr.
Als Highlights der Saison 2019/2020 bleiben wohl vor allem die mehrtägigen Seminare in Königswinter und Wilhelmshaven sowie die besonderen Turniere wie beispielsweise die deutsche Meisterschaft in Erinnerung, die in diesem Jahr leider nicht stattfinden konnten.
PSV nahm an Coaching- und Kampfrichterseminar teil


Am 27.09.2020 fand das nunmehr dritte Coaching- und Kampfrichterseminar diesen Jahres unter der Leitung unseres Trainers und hessischen Kampfrichterreferent, Dennis Oberleiter, statt.
In dem dreistündigen Lehrgang vermittelte Dennis die Grundlagen des Regelwerks für die Tatami- und Ringsportdisziplinen sowie des internationalen Regelwerks und klärte über Verhaltensrichtlinien für die werdenden Coaches auf.
Sechs Sportler*innen des PSV nahmen an dem Lehrgang teil und sind nun Coaches.
Der Verein gratuliert allen Teilnehmenden und freut sich auf ihren Einsatz bei den kommenden Turnieren.
Das Seminar wurde online ausgerichtet und ist damit bereits das zweite dieser Art. Am 25.10.2020 soll ein weiteres Online-Seminar stattfinden.

Von links nach rechts: Takehara-Sensei, HP Tomita-Herr, Satou-Sensei, Alex Gorelik, Iwasa-Sensei
Vom 19. bis zum 21. Mai fand das jährliche Gasshuku mit den beiden ehemaligen Bundestrainern SATOU Yasuji (8. Dan, Bundestrainer 1982/83), IWASA Hidenori (8. Dan, Bundestrainer 2009/10) und TAKEHARA Kouichi (7. Dan) statt.
Vertreten wurde der PSV Mainz dieses Jahr von Hanns-Peter Tomita-Herr und Alex Gorelik. Insgesammt wurden die Teilnehmer in 3 Gruppen, Kinder und Anfänger, Kyu und Dan aufgeteilt. Während Takehera-Sensei sich um die Kinder und Anfänger gekümmert hat, unterrichteten Iwasa-Sensei und Satou-Sensei abwechselnd die Kyus und Danträger.
Es gab viele neue Impulse von den Sensei, welche in dem an die Trainingseinheiten angeschlossenen Ji-geiko geübt werden konnten. Es herrschte im Allgemeinen eine sehr freundliche Atmosphäre, und Jeder kam auf seine Kosten.
Der Lehrgang hat sehr viel Spaß gemacht und wir konnten vieles mitnehmen. Nächstes Jahr werden wir sicherlich wieder hinfahren.


In diesen besonderen Zeiten erfordert es besondere Menschen, die sich Zeit für uns nehmen, Abwechslung bieten und daran erinnern, wie viel Spaß wir trotz der ganzen Beschränkungen haben können. Erdogan Celik, mehrfacher Welt- und Europameister, Mitglied des Point-Fighting Nationalkaders und nun auch hessischer Landestrainer im Point-Fighting, ermöglichte uns am 19.08.2020 ein zweistündiges, abwechslungsreiches, hoch professionelles und spaßiges Seminar.
Mehr als 20 Jugendliche und Erwachsene nahmen an der Trainingseinheit teil und lernten Point-Fighting noch einmal ganz anders kennen. In dem Seminar wurden vielseitige Techniken mit Übungen zur Reaktionsfähigkeit, Distanzgefühl, Bewegungsverhalten im Kampf verknüpft und von unserem Gasttrainer angeleitet. Die Sportlerinnen und Sportler waren von Anfang an hoch konzentriert dabei, nutzen die Chance für Fragen und trainierten mit viel Spaß, Schweiß und Fleiß.
Herzlichen Dank für dieses eindrucksvolle Training, das außerordentliche Engagement und die beeindruckende Expertise. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Einheit mit Erdogan Celik!
Aikido in Corona-Zeiten

Corona, Lock down, Kontaktreduzierung, Hygieneregeln: Keine guten Voraussetzungen, um ein erfülltes Aikidojahr 2020 zu ermöglichen. Nach langen Monaten mit großen Sorgen, wie es um unseren Verein steht in solchen Zeiten, wann denn wieder ein Aikidotraining möglich sein wird, gab es doch noch vor den Sommerferien einen Lichtblick. Wir Aikidoka bekamen grünes Licht, um auf unserem Vereinsgelände am Rheinufer Freiluft-Aikido zu versuchen. Unser Cheftrainer Achim Gröner konnte dafür gewonnen werden, sich für einen Trainingstermin einmal pro Woche vorzubereiten.
Es war klar, hierbei mussten auf jeden Fall die Abstandsregeln eingehalten werden. Großartiges Herumwirbeln eines Angreifers oder Befreien aus Würgegriffen sollte also nicht sein. Um die Aikidofreunde, die monatelang ohne Training auskommen mussten, nicht gleich zu Beginn zu entmutigen, blieben Fallübungen auf dem Rasen vorerst außen vor. Aber im Aikido gibt es eine Spezialität, nämlich das Waffentraining. Bei den Waffen handelt es sich um hölzerne Teile nach japanischer Tradition, nämlich der Stock JO und das Schwert BOKKEN. Damit war gewährleistet, dass Dir bei den entsprechenden Übungen niemand näher als 1,5m kommt. Das Messer TANTO musste in der Tasche bleiben, denn damit wird es nichts mit dem Mindestabstand.
Solch ein Freiluft-Training lief also ab wie folgt. Betreten des Geländes mit Mund-Nasen-Schutz, Händedesinfektion, Eintrag in die Anwesenheitsliste. Umkleidemöglichkeiten gab es nicht, also kam der überwiegende Teil der Teilnehmer schon in sportlicher Kleidung angereist. Wir legten auf der Wiese unsere Waffentaschen ab und befanden uns somit im Freiluft-Dojo. Nach entsprechender Ministeriumserlaubnis durften nun die Gesichtsabdeckungen abgelegt werden, weil der Abstand 1,5 m garantiert war. Es schloss sich die Gymnastik an, um dann zu waffentypischen Grundübungen überzugehen. Dabei gab es schon Gelegenheit, um Waffenhandhabung und Körperhaltung zu verbessern. Dies ist auch der eigentliche Grund unserer traditionellen Waffenübungen, weil aus solchen alten Techniken das Aikido entwickelt worden war. Heute hilft das Waffentraining, Ausgangsstellung, Achtsamkeit, Körperhaltung, Fußstellungen, sinnvolle Abstände für das Aikido besser zu begreifen, zu verinnerlichen.
Japanische Budoka haben schon lange vor unserer Zeit berührungslose Übungsformen entwickelt, KATA genannt. Man kann sagen, Verteidigung und Gegenangriff werden gegen unsichtbaren Angreifer geübt. Weil die Kata immer den gleichen Ablauf haben soll, sind die grauen Gehirnzellen besonders gefordert, denn zum Beispiel eine Standard-JO-Kata weist 31 Positionen auf. Eigentlich altbekannt, aber monatelang nicht gemeinsam geübt. Oder eine Kata mit 20 Positionen, die aber bisher nur höhere Dan-Träger kannten. Die bis vor kurzem völlig unbekannte BOKKEN-Kata verhinderte definitiv, dass sich unangebrachte Lässigkeiten einschlichen.
Alles in allem haben wir Aikidoka uns gefreut, uns wieder zu sehen und zusammen zu trainieren. Tja, und Bewegungen auf Wiesengrund bringen eine echte ungewohnte Verteidigungskomponente ins Spiel. Das ist doch deutlich realistischer, als auf Matten. Wir haben es genossen. Kata im Wohnzimmer kostet zu viel Deckenlampen…….
Dazu sind wir unserem Cheftrainer sehr dankbar, der sich besonders viel Mühe mit den speziellen Vorbereitungen gemacht hat.
Norbert Fischer
Erste Hilfe im Sport

Im Sport treten Verletzungen trotz präventiver Maßnahmen wie Schutzausrüstung, klaren Regeln oder intensivem Aufwärmen und Dehnen immer wieder auf. Unsere Trainerinnen und Trainer schulen sich regelmäßig, um im Ernstfall auch agieren und helfen zu können.
Unser Trainerteam Katrin und Dennis nahm Anfang August an einem spezifischen Erste-Hilfe-Kurs für Sport und Outdoor teil. Der Fokus des ganztägigen Seminars lag auf der Vermeidung und Versorgung von Verletzungen und Unfällen im Sportbereich.
Kickboxen startet mit dem Training

Lange haben wir darauf gewartet: Endlich können wir wieder gemeinsam trainieren! Seit dem 26.06. wurde mittwochs auf der Bezirkssportanlage in Hechtsheim fleißig geschwitzt. Die Kinder durften sich auf dem Außengelände der Zitadelle auspowern. Das Angebot des Trainings im Freien wurde von allen Trainingsgruppen sehr gut angenommen. Nach der langen Pause stand vor allem Kondition-, Kraft- und Techniktraining für das gemeinsame Training auf dem Programm. Im Laufe der Zeit durfte dann auch das lang ersehnte Sparring nicht fehlen.
Nach langer Wartezeit ist es nun wieder erlaubt, unter den entsprechenden Hygienebestimmungen auf dem Polizeigelände zu trainieren. Nun wird das Konzept der Kickboxsparte umstrukturiert und angepasst. Dies ist aufgrund der derzeitigen Situation notwendig, um alle Sportlerinnen und Sportler bestens zu fördern und auf ihre individuellen Bedürfnisse einzugehen.
Gruppe | Wochentag | Uhrzeit | Ort |
Kinder | Mittwoch | 18:00-19:00 Uhr | Außengelände der Zitadelle |
Fortgeschrittene | Mittwoch | 19:30-21:30 Uhr | Halle auf dem Gelände des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik |
Anfänger Jugend und Erwachsene | Freitag | 18:00-20:00 Uhr | Halle auf dem Gelände des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik |
Die Jugend und Erwachsenen trainieren in den jeweiligen Gruppen gemeinsam. Fortgeschrittene besitzen die vollständige Schutzausrüstung und mindestens einen Gelbgurt. Neben technischen und taktischen Inhalten liegt der Fokus auf einem wettkampfnahen Training mit Sparring. Die Gruppe der Anfänger setzt sich aus Jugendlichen und Erwachsenen ohne einen Gürtelgrad sowie Probeinteressenten zusammen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf einem Techniktraining und den Grundlagen des Kickboxens. Dieses Training ist auch für fortgeschrittene Kickboxerinnen und Kickboxer offen, die ihre Grundlagen verbessern möchten.
Wir freuen uns auf die nächsten Wochen und sind bereit, euch zum Schwitzen zu bringen!